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Hamburger Symphoniker
  

Die Hamburger Symphoniker stehen für ein weltweit renommiertes Konzerthaus mit über 100-jähriger Tradition: Sie sind das Residenzorchester der Laeiszhalle. Und sie verstehen sich als „denkendes Orchester“. Ihre Konzerte, die höchsten künstlerischen Ansprüchen genügen, sind zugleich aktive gesellschaftliche Einmischung mit ästhetischen Mitteln.

Die Hamburger Symphoniker profilieren sich insbesondere durch die Qualität ihrer Programme, die stets Begeisterung wecken, Impulse setzen und Raum für Reflexion schaffen. Für sein Projekt im Rahmen der Reformationsdekade erhält das Orchester eine einzigartige Förderung von der Bundesregierung des Bundes. Dem Orchester gelingt es seit Jahren, künstlerische Faszination und musikalische Exzellenz mit sozial verantwortlichem Handeln zu verschränken. Dementsprechend versteht es sich als seiner Zeit und seinem Umfeld verpflichteter, originär Hamburger und in die Welt ausstrahlender Klangkörper.

Diesem Verständnis erwachsen mehrere Abonnementreihen, die den bedeutendsten Musikern unserer Zeit ein Podium bieten, zahlreiche Sonderkonzerte, die aus der Hamburger Musiksaison nicht wegzudenken sind, sowie eine für Symphonieorchester ungewöhnlich enge Verflechtung mit verschiedenen Gruppen und Institutionen der Stadt. Die Besuche der Orchestermusiker in Schulen sind kaum mehr zu zählen, der Kontakt des Orchesters zu Seniorenresidenzen und vielen sozialen Einrichtungen und Projekten ist ganz bewusst stark ausgeprägt. Die Education- und Vermittlungsarbeit des Orchesters sucht in Tiefe und Breite ihresgleichen und erfährt seit 2015 u. a. besondere Anerkennung durch eine zweijährige Projektförderung des Bundes.

Die Hamburger Symphoniker sind stark in Hamburg verankert, ihr Wirkungskreis reicht aber weit über den Johannes-Brahms-Platz hinaus: Das Orchester baut – immer die Zukunft der klassischen Musik im Blick – beständig seine Partnerschaft mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aus, gastiert in der Staatsoper Hamburg bei Ballett- und Opernaufführungen sowie in Konzertsälen des Umlands und auf internationalen Tourneen in Europa sowie in Asien und in den USA – in New York City zuletzt auch mit Cutting-Edge-Multimediaprojekten, die das Orchester selbst konzipiert und in Auftrag gegeben hat.

Die Hamburger Symphoniker wurden durch Zusammenschluss mehrerer Hamburger Klangkörper im Jahr 1957 gegründet. Der erste Chefdirigent war Robert Heger. Es folgten unter anderen Gabor Ötvös, Carlos Kalmar, Miguel Gomez Martinez, Andrey Boreyko und seit 2009 Jeffrey Tate. Bedeutende Gastdirigenten waren etwa Sir Charles Mackerras, Christian Thielemann, Peter Ruzicka, Horst Stein, Sebastian Weigle, Ion Marin und Philippe Jordan. Namhafte Gastsolisten waren beispielsweise Daniel Barenboim, Magdalena Kožená, Sol Gabetta, Nina Stemme und Christian Gerhaher.

Voller Vorfreude blickt das Orchester auf das im Herbst 2017 anstehende Jubiläum: Sechs Jahrzehnte nach ihrer Gründung gelten die Hamburger Symphoniker aufgrund ihres besonderen und profilierten Programms und der Art und Weise ihres sozialen Engagements als essenzieller Bestandteil des Hamburger Musiklebens sowie als wichtiger Motor der noch jungen Idee einer Musikstadt Hamburg.

Foto: J. Konrad Schmidt