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Cedric Tiberghien | Pianist

Seine beeindruckende internationale Karriere ließ den Franzosen Cédric Tiberghien schon auf fünf Kontinenten und in einigen der bekanntesten Säle spielen – darunter etwa in der Royal Albert Hall in London, im Theatre des Champs Elysees in Paris, im Kennedy Centre in Washington, im Mozarteum in Salzburg oder in der Sydney Opera. „Es gab Leichtigkeit und Größe, Ernst und Spaß, kraftvolle Momente und meditative Zurückhaltung. Tiberghien wusste genau, was er über die Musik sagen wollte, und er tat es mit einer Mischung aus Kühnheit, Verstand und Inspiration“, schrieb der Londoner Daily Telegraph einmal über ein umjubeltes Konzert.

Cédric Tiberghien studierte am Conservatoire de Paris. Schon 1992, mit gerade einmal 17 Jahren, erspielte er sich erste Auszeichnungen, im weiteren Verlauf seiner Karriere kamen bei internationalen KlavierWettbewerben zahlreiche hinzu. 1998 erhielt er beispielsweise den ersten Preis beim angesehenen Long-Thibaud Wettbewerb in Paris, umrahmt von fünf zusätzlichen Spezialpreisen etwa des Publikums und des Orchesters.

Nicht weniger als 60 Konzerte hat Cédric Tiberghien im Repertoire. Er arbeitete mit zahlreichen namhaften Orchestern zusammen, darunter etwa: Boston Symphony, Tonhalle Orchester Zürich, Budapest Festival Orchester, Orchestre de la Suisse Romande, BBC Symphony, Orchestre de Paris, Orchestre National de France und Sydney Symphony. Seine Dirigenten waren unter anderen Kurt Masur, Ivan Fischer, Christoph Eschenbach, Yannick Nézet-Séguin und Jiri Belohlavek. Zu den Highlights der laufenden Saison zählen neben dem heutigen Konzert mit Jeffrey Tate und den Hamburger Symphonikern ein Rachmanninof-Konzert mit dem Orchestre National de France sowie die Fortsetzung des kompletten Zyklus' von Beethovens Klavierkonzerten mit dem Orchestre National d'Ile de France.

Unter seinen aktuellsten CD-Aufnahmen finden sich beispielsweise Einspielungen
von Kompositionen von Théodore Dubois mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Andrew Manze. Außerdem hat er César Franck, Johannes Brahms, Claude Debussy, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven oder etwa Frédéric Chopin aufgenommen. Auch in der Kammermusik ist Cédric Tiberghien zu Hause. Regelmäßig musiziert er mit der Geigerin Alina Ibragimova, der Sopranistin Sophie Karthäuser und dem Cellisten Pieter Wispelwey. Einige seiner kammermusikalischen Interpretationen sind ebenfalls auf CD veröffentlicht.