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Anke Vondung | Mezzosopranistin

Anke Vondung wurde in Speyer geboren und studierte bei Professor Rudolf Piernay an der Musikhochschule Mannheim. 1997 erhielt sie beim internationalen Wettbewerb „Schubert und die Musik des 20. Jahrhunderts“ in Graz den 2. Preis. 1998 nahm sie an einem internationalen Opernprojekt des European Opera Center unter der Leitung von Brigitte Fassbaender teil (in der Rolle des Cecilio in Mozarts Oper „Lucio Silla“). Des weiteren war sie im Jahr 1998 Erste Preisträgerin des Robert-Saar-Gesangswettbewerbes in Bad Kissingen, Erste Preisträgerin des intern. Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerbs in Wien, Dritte Preisträgerin des intern. ARD-Musikwettbewerbes in München (unter Nichtvergabe eines 1. Preises) und Erste Preisträgerin des Bundeswettbewerbes Gesang in der Sparte Konzert. 1999 erhielt sie den 1. Preis des Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbes, ein Stipendium des Bundespräsidenten, sowie ein Stipendium des Ravinia-Festivals in Chicago.

Von der Spielzeit 1999/2000 bis Ende der Spielzeit 2001/02 war sie Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters in Innsbruck, wo sie zahlreiche grosse Partien ihres Faches sang (Oktavian, Sesto, Hänsel). Im Jahr 2000 debutierte Anke Vondung am Théatre Chatelet in Paris als Hänsel und 2001 an der Staatsoper München als Siebel in Gounods „Faust“.

2002 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Alkmene in Strauss' Oper „Die Liebe der Danae“ und sang im selben Jahr am dortigen Landestheater im Rahmen der Mozart-Festwochen Salzburg die Partie der Dorabella in einer „Cosi fan tutte“-Produktion. Ausserdem wirkte sie im Jahr 2002 in einer Produktion von Mussorgskijs „Boris Godunov“ an der Opéra Bastille in Paris in der Rolle des Fjodor mit.

Für die Saison 2003/04 wurde sie für verschiedene Produktionen an das Grand Theatre de Geneve verpflichtet, sowie für die Salzburger Festspiele für „Die ägyptische Helena“ von Richard Strauss. 2006 wirkte sie als „Dorabella“ in der Neuinszenierung der Mozart-Oper „Cosi fan tutte“ beim Glyndebourne Festival mit. Anschließend war sie Gast an der Nederlandse Opera Amsterdam als „Clairon“ (Strauss „Capriccio“). Im Dezember 2006 übernahm sie mit großem Erfolg kurzfristig in der „Rosenkavalier“-Premiere der Opera de Bastille Paris die Partie des „Octavian“. Diese Partie sang sie auch im Februar 2007 an der Staatsoper Berlin. Im Juni 2008 sang sie an der Bayerischen Staatsoper München als „Cherubino (Nozze di Figaro); im Juli 2008 bei den Münchner Opernfestspielen den „Octavian“(Rosenkavalier).

Im Oktober 2007 debutierte sie mir großem Erfolg als Cherubino (Le Nozze di Figaro) an der Metropolitan Opera New York, wo sie auch noch in Mozarts „La Clemenza di Tito“ mitwirkte.

In den Spielzeiten 2003/04 bis 2005/06 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Dresden, seitdem ist sie dem Haus mit als Gast eng verbunden.

In der Spielzeit 2008/09 war sie Gast an der Staatsoper Hamburg (Le Nozze di Figaro), sowie in zahlreichen Partien an der Semperoper Dresden. Im Herbst 2009 sang sie unter der Leitung von James Levine mit dem Boston Symphony Orchestra in den USA. Zukünftige Verpflichtungen führen Sie wieder zu Konzertreisen in zahlreiche europäische Länder, in die USA und nach Kanada (Fricka unter Kent Nagano), sowie zu einer Rosenkavalier-Produktion nach San Diego.

Neben ihrer Tätigkeit im Opernbereich widmet sich Anke Vondung dem Konzert- und Liedgesang. Sie arbeitete mit Dirigenten wie James Conlon, Helmuth Rilling, Sir Roger Norrington, Philippe Herreweghe, Edo de Waart, Gerd Albrecht, Kent Nagano, Philippe Jordan, Ivan Fischer, Armin Jordan, Kent Nagano, Manfred Honeck, Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, James Levine, Fabio Luisi, Marek Janowski, Alexander Shelley, Howard Arman, Lothar Zagrossek, Peter Schneider, Jun Märkl, Enoch zu Guttenberg.