

Eine Musikstadt braucht viel Geist.
Das Grußwort des Intendanten Daniel Kühnel zur Sasion 2011/2012
Eine Musikstadt braucht viel Geist. Wir haben eine Konzertsaison zusammengestellt, die den Anspruch hat, Schönes, Aufregendes, Vergnügliches, Bleibendes in sich zu vereinigen und Ihnen in geistvoll klingender Form darzubieten. Jeffrey Tate geht in die dritte Saison als Chefdirigent. Dem Maestro gesellt sich in der Saison 2011/2012 als Artist in Residence ein Geiger, der mit keinem Superlativ treffend genug beschrieben würde. Er spielt Geige mit der Leichtigkeit, mit der wir andere Wasser trinken oder tätig die Gnade genießen, Luft einzuatmen. Guy Braunstein ist ein Geiger wie keiner, seine Auftritte kostbar wie das Glück. Seine Konzerte mit Maestro Tate, Schumanns „Faustszenen“ in der best-denkbaren Besetzung, das Hamburg Debüt der Deborah Voigt, Gäste wie Mikhail Pletnev, Andrew Litton, Peter Ruzicka, Anne Schwanewilms, Barry Douglas, Yevgeny Sudbin und Christoph Prégardien sind nur ein kleiner Teil der vielen Ereignisse, die Sie überzeugen sollen, die Konzerte der Hamburger Symphoniker oft und mit Vorfreude zu besuchen. Unsere Vorfreude auf Sie ist sehr groß!
Ihr Daniel Kühnel, Intendant
*** PRESSEINFORMATION ***
Daniel Kühnel, Intendant der Hamburger Symphoniker, und der Chefdirigent Jeffrey Tate haben sich mit ihrer Programmgestaltung in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit im Jahre 2008 entwicklen sie immer wieder ebenso anspruchsvolle wie erfolreiche Programme, die zum Synonym für die Konzerte der Hamburger Symphoniker geworden sind. Mit ihrem Händchen für aufstrebende Künstler wie Francesco Tristano im vergangenen Jahr beispielsweise und dem Engagement unabdingbarer Größen der interationalen Musikszene arbeiten sie unaufhaltsam daran, die Hamburger Symphoniker zu dem zu machen, was der Musikstadt Hamburg bislang immer noch fehlte: Ein Orchester, das sich mit der eigenen Musik und der Ausstrahlung in alle nur erdenklichen Lebensbereiche der Stadt und über deren Grenzen hinaus einmischt und von jedem Hamburger gehört und erlebt werden kann. „Diesen Anspruch - neben dem Anspruch auf künstlerische Exzellenz - zu leben und durchzusetzen, ist ein Balanceakt“, weiß Kühnel.
Neue Akzente in der musikalischen Landschaft der Stadt wie das in diesem Sommer neben den traditionellen Rathauskonzerten erstmals durchgeführte Festival „Verwandlungen der Moderne“, bei dem Mahlers Lied von der Erde in der kammermusikalischen Bearbeitung Arnold Schönbergs neben weiteren programmatisch passenden Werken der Kammermusik an unterschiedlichen Orten in Hamburg erklang, sollen diesem Anspruch gerecht werden. Der Erfolg gerade solcher herausragenden Aktionen für eine lebendige und moderne Musikstadt Hamburg geben dem Intendanten Recht in seinem Handeln: „Wir können die Musikstadt Hamburg nicht immer nur predigen und herbei reden wollen, wir müssen sie aktiv gestalten und etwas für die inhaltliche Unterfütterung dieses doch noch recht leeren Begriffs tun.“
Natürlich kann ein Orchester allein eine Großstadt nicht zu einer Musikstadt machen. Aber die Hamburger Symphoniker haben begriffen, dass man der Stadt eine ureigene, musikalische Stimme geben muss. Und sie tun alles, um diese Vision greifbar werden zu lassen, sie zu realisieren. Dass das Orchester zum A-Orchester ernannt und die öffentlichen Subventionen im Zuge dieser Besserstellung um 63% erhöht worden sind ist eine erhoffte Nebenwirkung dieses inneren Wandels – und eine erste Anerkennung der unermüdlichen Bestrebungen des Orchesters unter Daniel Kühnel um eine spannende Programmatik und somit um eine Musikstadt, die nicht nur über sich spricht, sondern durch die Musik auch von sich Reden macht. (Text von Alexander Busche, Kultur Marketing Media PR, info@alexanderbusche.de)