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Juliane Banse | Sopranistin

„A lovely cantabile in Le Spectre De La Rose (The Ghost Of A Rose), darker shades for Sur Les Lagunes (On The Lagoon), an operatic intensity that distinguished Absence and the ability to sustain high registers for extended periods in Au Cimetière (In The Cemetery) made this performance a memorable one.” The Straits Times, Chang Tou Liang, 28. Januar 2013 Berlioz - Singapur

Ihr Bühnendebüt als Zwanzigjährige in der Rolle der Pamina in der Zauberflöten-Inszenierung von Harry Kupfer an der Komischen Oper Berlin und ihr gefeierter Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung der gleichnamigen Oper von Heinz Holliger in Zürich zehn Jahre später stehen exemplarisch für Juliane Banses herausragende künstlerische Vielseitigkeit. Mittlerweile reicht ihr Opernrepertoire von der Figaro-Gräfin, Fiordiligi (Così fan tutte), Genoveva (Titelpartie), über Tatjana (Eugen Onegin), Donna Elvira (Don Giovanni), Arabella (Titelpartie), Grete (Der ferne Klang) bis hin zu Vitellia (La Clemenza di Tito). Zuletzt erweiterte sie ihr Repertoire um Leonore (Fidelio) unter Nikolaus Harnoncourt im Theater an der Wien. In der aktuellen Spielzeit ist sie als Rosalinde (Fledermaus) in Chicago zu erleben. 

Auch im Konzertbereich ist die Künstlerin in einem weit gefächerten Repertoire gefragt. Mit zahlreichen namhaften Dirigenten hat sie zusammen gearbeitet, darunter Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst oder Mariss Jansons.

Die aktuelle Saison führt Juliane Banse u. a. erneut zur Schubertiade Schwarzenberg und in die Wigmore Hall London sowie zusammen mit Bo Skovhus ins Konzerthaus Wien. In ihrem Konzertkalender stehen Dvořáks Requiem unter Iván Fischer mit dem Budapest Festival Orchestra, eine konzertante Aufführung von Hindemiths Cardillac mit dem Münchner Rundfunkorchester sowie eine USA-Tournee mit den Wiener Philharmonikern unter Daniele Gatti mit Mahlers 4. Sinfonie. Weitere Engagements führen sie zum WDR Sinfonieorchester unter Christoph Eschenbach, zum Finish Radio Symphony Orchestra unter Jukka-Pekka Saraste sowie zum Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer. 

Die in Süddeutschland geborene und in Zürich aufgewachsene Sopranistin nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München.

Zahlreiche CD-Einspielungen der Künstlerin sind preisgekrönt, gleich zwei erhielten den Echo Klassik: Braunfels' Jeanne D'Arc mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Manfred Honeck (Welt-Ersteinspielung des Jahres) und Mahlers 8. Sinfonie mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman (Sinfonische Einspielung des Jahres/19. Jahrhundert). Des weiteren seien erwähnt Opernarien unter dem Titel Per Amore mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, die Lied-Aufnahme Tief in der Nacht mit Aleksandar Madzar sowie der Film Hunter's Bride/Der Freischütz mit Juliane Banse als Agathe und dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding.