

Claire Booth ist Gewinnerin zahlreicher Preise und Finalistin des Kathleen Ferrier Competition im Jahre 2004, wodurch sie ihren internationalen Ruf als eine der talentiertesten und vielseitigsten Sängerinnen ihrer Generation gefestigt hat. Sie gab ihr Debüt in der Royal Festival Hall mit Oliver Knussens „Océan de terre“ anlässlich eines Konzertes zu seinem 50. Geburtstag. Dieses Konzert war der Beginn einer außerordentlich produktiven Zusammenarbeit des Dirigenten und Komponisten mit Claire Booth, einschließlich zahlreicher Auftritte mit der London Sinfonietta, dem BBC Symphony Orchestra sowie im Jahr 2005 einer Aufführung von Knussens „Whitman Settings“ und seines Requiems „Songs for Sue“ im Jahr 2007, das für Claire Booth komponiert wurde.
Ihr voller Konzertkalender führte sie zum London Philharmonic Orchestra, zum City of Birmingham Symphony Orchestra, zum Chicago Symphony Orchestra, dem BBC Symphony und BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, der London Sinfonietta, dem Ensemble Intercontemporain, der Academy of Ancient Music, der Kings Consort und der Birmingham Contemporary Music Group. Sie hat in Großbritannien und Europa mit namhaften Dirigenten wie Pierre Boulez, Martyn Brabbins, Christian Curnyn, Edward Gardner, Olliver Knussen, Andris Nelsons, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste, Markus Stenz und Ilan Volkov zusammengearbeitet.
Höhepunkte ihrer Karriere waren u. a. ihr Debüt beim Lucerne Festival mit Schönbergs „Pierrots Lunaire“ und Pierre Boulez, ein Abend mit Liedern von Strawinsky und dem CBSO unter Sakari Oramo, Brittens „Les Illuminations“ mit dem BBCSO unter Jukka-Pekka Saraste und Haydns Nelson Messe mit dem CBSO unter Andris Nelsons. Sie gibt regelmäßig Konzerte in der Wigmore Hall, u. a. Recitals mit Graham Johnson, Christian Curnyn, der Early Opera Company und dem Nash Ensemble.
Opernengagements führten Claire Booth an die Scottish Opera, die English National Opera, wo sie in der Rolle der Nora in Fiona Shaws Oper „Riders to the Sea“ zu hören war, sowie an das Royal Opera Linbury Theatre, wo sie die Rolle der Mrs. Green in Birtwistles „Down by the Greenwood Side“ und den Erzähler in Benjamins „Into the little hill“ interpretierte und an die Opera North in Leeds, wo sie Zerlina in Don Giovanni, die erste Nichte in Peter Grimes sowie die Elle in Poulencs „La Voix Humaine“ sang. Ihr Auftritt als Miranda in Thomas Adès „The Tempest“ am Amsterdamer Concertgebouw wurde von Presse und Publikum gleichermaßen bejubelt.