

Bei den Auftritten der in New York ausgebildeten Sopranistin Chen Reiss reagieren Kritik und Publikum in selten begeisterter Einmütigkeit. Die Künstlerin sang bereits wichtige Rollen am Teatro alla Scala, an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Hamburgischen Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Philadelphia Opera, der Florida Grand Opera sowie der Opéra de Québec. Sie gab zudem Konzerte bei den Festspielen in Salzburg, Ludwigsburg, Luzern und beim Rheingau Festival.
Begleitet von den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, spielte Chen Reiss den Soundtrack für den Film Das Parfüm ein.
Im Jahr 2010 debütierte die Sopranistin als Nannetta („Falstaff“) am Théâtre des Champs Élysées in Paris unter der Leitung von Daniele Gatti. Beim Maggio Musicale Fiorentino sang sie Blonde („Die Entführung aus dem Serail“), geleitet von Zubin Mehta, sowie Gilda („Rigoletto“) mit dem Israel Philharmonic. Sie sang zudem den Sopranpart in Faurés „Requiem“ mit dem Orchestre de Paris unter Paavo Järvi. Ende 2010 debütierte sie als Adele („Die Fledermaus“) mit gleichzeitiger CD-Einspielung in der Philharmonie Köln unter der musikaischen Leitung von Friedrich Haider und dem WDR Rundfunkorchester.
Auch in den großen Konzertsälen der Welt ist Chen Reiss zuhause und sang mit der Staatskapelle Berlin, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, dem Atlanta Symphony, dem Minnesota Orchestra, dem New Japan Philharmonic, dem Münchner Rundfunkorchester u. a..
Einladungen zu Liederabenden führten Chen Reiss in die New Yorker Carnegie Hall, in die Berliner Philharmonie, an das Münchner Prinzregententheater, zum Schleswig-Holstein Musikfestival, in die Bremer „Glocke“, in das Konzerthaus Dortmund, in die Alice Tully Hall sowie in das Palais des Beaux-Arts in Brüssel. Höhepunkte in der vergangenen Saison waren ihre Liederabende in der Tonhalle Düsseldorf zusammen mit dem weltbekannten Liedbegleiter Charles Spencer sowie in der Laeiszhalle in Hamburg mit dem deutschen Pianisten Alexander Schmalcz.
Zukünftige Engagements beinhalten: Gilda bei den Wiener Festwochen in der Neuinszenierung von Luc Bondy; Adele, Adina und Pamina an der Wiener Staatsoper; Iphis („Jephta“) bei den Händel-Festspielen in Halle und Göttingen, Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ in Florenz (Zubin Mehta) und Pittsburgh (Manfred Honeck) sowie Konzerte mit dem Orchestre National de France (Daniele Gatti), dem Münchner Rundfunkorchester (Ulf Schirmer) und dem Ensemble L’arte del mondo (Werner Ehrhardt).