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Fabien Gabel | Dirigent
Erste internationale
Beachtung als Dirigent wurde Fabien Gabel zuteil als er 2004 die prestigeträchtigen „Donatella Flick conducting competition“ in London gewann. Damit verbunden war ein Dirigat beim London Symphony Orchestra. Prompt wurde er für zwei Spielzeiten als Assistent engagiert und wird seitdem immer wieder als Gastdirigent eingeladen.

Sein Debüt als Dirigent gab Fabien Gabel im Jahr 2003 mit dem Orchestre National de Paris: Während des Festivals „Radio France Présences“ sprang er kurzfristig für den erkrankten Emmanuel Krivine ein und wird seitdem regelmäßig vom Orchestre National de Paris engagiert.

Seit seinem internationalen Durchbruch wird die Liste der namhaften Orchester, mit denen Gabel arbeitet, immer länger: London Symphony, Rotterdam Philharmonic, St. Petersburg Philharmonic, Montreal Metropolitan Orchestras sowie das Orchester National de Lyon, Orchestre National de Bordeaux und etliche mehr. Fabien Gabel hat mit so bekannten Solisten wie Jean-Yves Thibaudet, Gidon Kremer, Natalie Dessay, Alina Pogostkina, Nikolai Schukoff, Richard Galliano und vielen anderen zusammengearbeitet.

Fabien Gabel wird in Paris in eine Musikerfamilie geboren. Bereits mit 6 Jahren beginnt er, Trompete zu lernen und vervollkommnet sein Können an den Hochschulen in Karlsruhe und dem Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Letzterer zeichnet ihn 1996 mit einem ersten Preis im Fach Trompete aus. In den Folgejahren spielte er in verschiedenen Pariser Orchestern unter der Leitung großer Dirigenten, wie Pierre Boulez, Sir Colin Davis, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Simon Rattle und Bernard Haitink. Unter diesen Eindrücken begann er, sein Interesse dem Dirigieren zu widmen. Im Jahr 2002, während des Aspen Summer Music Festivals arbeitete er mit David Zinman. Dieser lud ihn 2009 ein, im Rahmen des Festivals zu dirigieren. Fabien Gabel wurde von Armin Jordan gefördert und er pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Bernard Haitink, Sir Colin Davis und Paavo Järvi.