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Francesco Tristano | Pianist
 

Francesco Tristano ist der 'Artist in Residence' der Hamburger Symphoniker in der Saison 10|11.

 

Als atypische Persönlichkeit am Klavier, virtuos, mutig und mit einer unvergleichlichen Technik, zeigt sich Francesco Tristano Schlimé als eins der besten Talente der jungen Generation; die Tiefe, die Offenheit und die Reife seiner musikalischen Persönlichkeit erlauben es ihm, mit meisterhafter Leichtigkeit alle Stilrichtungen zu beherrschen.

Der Absolvent der Juilliard School in New York, der Konservatorien in Brüssel, Riga und Paris sowie in Luxemburg für den Klavierjazz und der Musikhochschule Kataloniens ist auch Preisträger des internationalen Klavierwettbewerbs Orléans 2004.
Der in Luxemburg geborene Francesco Tristano beginnt mit fünf Jahren, Klavier zu spielen. Mit 13 gibt er sein erstes Konzert und spielt eigene Kompositionen. Danach bereist er als Solist oder mit hochkarätigen Orchestern die Welt, beispielsweise mit dem Russischen Nationalorchester, dem Französischen Nationalorchester Lille oder dem Philharmonieschen Orchester Luxemburg unter der Leitung großer Dirigenten wie Michail Pletnev, Georges Octors, Claus-Peter Flor, János Fürst, Emmanuel Krivine oder François-Xavier Roth. Er interessiert sich für Komponisten wie Bach, Frescobaldi, Vivaldi, Scarlatti oder Berio, aber als Musikliebhaber mit unstillbarem Durst nach neuen Entdeckungen entwickelt Francesco Tristano auch eine Leidenschaft für den Jazz, die zeitgenössische und die elektronische Musik. Er gewöhnt sich an, sein Publikum in seinen Konzerten in ein Spiel der wissenden Ausgewogenheit zwischen den Stilrichtungen zu entführen.

                 

Immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen, hat er die Chicho’s Akoustic Band, die Formation Triologues, Aufgang und das Ensemble The New Bach Players, ein Kammerorchester, gegründet, für das er eine Originaltranskription für Klavier und Orchester der Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi realisiert und dirigiert hat.

Die Liste der aufgenommenen Alben von Francesco Tristano Schlimé ist ein perfektes Abbild seiner musikalischen Vielfältigkeit: J. S. Bach - 'Variations Goldberg' 2001 und The Complete Keyboard Concertos 2002, Luciano Berio – 'Œuvres pour Piano' (Intégrale) 2005, Ravel/Prokofiev concertos pour piano mit dem Russischen Nationalorchester 2005, 'Not For Piano' und Frescobaldi Dialogues 2006 und 2005 sowie 'Aufgang' 2009.