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Sir Jeffrey Tate

Sir Jeffrey Tate ist der Chef-Dirigent der Symphoniker Hamburg seit der Saison 09/10

Sir Jeffrey Tate zählt zu den renommiertesten und vielseitigsten Dirigenten seiner Generation. Bevor er sich für die Musik entschied, praktizierte Tate zwei Jahre als Assistenzarzt in London. Seine professionelle künstlerische Laufbahn begann er im Stab des Royal Opera House Covent Garden in London. Zu einer prägenden Erfahrung wurde für ihn der sogenannte Jahrhundert-Ring der Bayreuther Festspiele, bei dem er als Assistent von Pierre Boulez mitwirkte. Nach seinem erfolgreichen Debüt als Dirigent in Göteborg wurde er rasch als Opern- und Konzertdirigent weltweit bekannt. Es folgten Stationen an der New Yorker Metropolitan Opera, beim English Chamber Orchestra, dem er zu Weltruhm verhalf, beim Orchestre National de Paris und am Theatro San Carlo in Neapel. Enge Kooperationen verbanden ihn auch mit dem Grand Theatre in Genf und mit der Mailänder Scala.

Heute gilt Tate als einer der bedeutendsten Interpreten der Musik Richard Wagners. Er hat den ersten vollständigen Pariser „Ring“ der Nachkriegszeit, den ersten australischen „Ring“ überhaupt und viele weitere Aufführungen der Tetralogie u.a. auch in Köln, Venedig und kürzlich in Wien dirigiert. Neben den Musikdramen Wagners bilden die Werke Mozarts und Richard Strauss‘ einen Schwerpunkt in seinem – auch ansonsten äußerst vielfältigen – Repertoire.

Im Konzertbereich hat Sir Jeffrey Tate mit praktisch allen großen Orchestern zusammengearbeitet. Seine umfangreiche Diskographie umfasst unter anderem die Opern „Arabella“ (Kiri Te Kanawa), „Hänsel und Gretel“ (von Otter Bonney, Hendricks), „Les Contes d’Hoffmann“ (Araiza, Studer, Norman) und „Lulu“ (Wise, Fassbaender, Hotter), Mozarts Klavierkonzerte mit Mitsuko Uchida, sämtliche Mozart-Sinfonien mit dem English Chamber Orchestra, die wichtigsten Orchesterwerke Elgars mit dem London Symphony Orchestra, die Gesamtaufnahme von Mendelssohns „Sommernachtstraum“ mit den Rotterdamer Philharmonikern und Griegs gesamte Schauspielmusik zu Peer Gynt mit den Berliner Philharmonikern.

Sir Jeffrey Tate hat zwei Mal den wichtigsten italienischen Musikkritikerpreis, den Premio Franco Abbiati, erhalten. Für seine künstlerischen Verdienste ist Tate in Frankreich mit den Titeln eines Chevalier de la Légion d’Honneur und eines Chevalier des Arts et des Lettres ausgezeichnet worden, in Großbritannien mit dem Titel Commander of the British Empire.

Seit Beginn der Saison 2009/10 ist Sir Jeffrey Tate Chefdirigent der Symphoniker Hamburg.

CD- und DVD-Aufnahmen mit Sir Jeffrey Tate

Sir Jeffrey Tate erleben Sie in diesen Konzerten

Sonntag, 02. April 2017
7. Symphoniekonzert     19.00     Laeiszhalle, Großer Saal
Sir Jeffrey Tate, Dirigent
Camilla Nylund, Sopran
Auf den Bergen

Strauss
Schlussgesang aus der Oper „Salome“ op. 54
Eine Alpensymphonie, Symphonische Dichtung op. 64
 
 
Sonntag, 18. Juni 2017
10. Symphoniekonzert     19.00     Laeiszhalle, Großer Saal
Sir Jeffrey Tate, Dirigent
Edgar Moreau, Violoncello
Le Double

Dutilleux
Symphonie Nr. 2 – „Le Double“
Dalbavie
Fantaisies für Cello und Kammerorchester
Debussy
Drei Symphonische Skizzen für Orchester – „La Mer“
 
 
Samstag, 02. September 2017
Rheingau Musik Festival     19.00     Kloster Eberbach, 65346 Eltville am Rhein – Basilika
Sir Jeffrey Tate, Leitung
Elisabeth DeShong, Mezzosopran
Brenden Gunnell, Tenor
Markus Eiche, Bariton
Elgar: „The Dream of Gerontius“

Elgar
„The Dream of Gerontius“ op. 38