Der Bass-Bariton Konstantin Wolff studierte von 2000-2007 bei Prof. Donald Litaker an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, gewann den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis der Stiftung Preussischer Kulturbesitz und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Konstantin Wolff hatte sein professionelles Operndebüt 2005 an der Opera National de Lyon unter William Christie in Monteverdis
L’incoronazione di Poppea (Mercurio). Im selben Jahr war er Teilnehmer an der von Christie gegründeten Akademie für junge Sänger 'Le jardin des voix' und wurde für die Basspartie in Händels
L’Allegro engagiert, mit der er unter anderem sein Debüt bei den Salzburger Pfingstfestspielen gab.
Weiterhin war er in Monteverdis
Orfeo (Caronte), Händels
Rodelinda und
Giulio Cesare (Achilla), Keisers
Nebucadnezar und Telemanns
Damon zu hören und sang 2006 die Rolle des Osmin im Opernprojekt
Mozart Short Cuts unter Laurence Equilbey in Luxemburg und auf Tournee in Frankreich. 2007 sang er an der Oper La Monnaie in Brüssel in der Uraufführung von
Frühlings Erwachen von Benoit Mernier und war als Zoroastro in Händels
Orlando zu Gast am Opernhaus Zürich.
Sein Konzertrepertoire umfasst Werke vom Frühbarock bis ins 20. Jahrhundert, darunter Händels
Messias, die großen Oratorien Bachs, Haydns Schöpfung, Beethovens 9. Symphonie, Mendelssohns Paulus und die Requien von Mozart, Verdi, Dvorak und Fauré.
Konstantin Wolff war bei mehreren internationalen Festivals zu Gast und arbeitete mit den Dirigenten G. Albrecht, A. Francis (SWR- Orchester Kaiserslautern), Alan Curtis (Il complesso barocco), Ton Koopman (Orchestre Radio France), Réné Jacobs, Claudio Abbado und Sir Simon Rattle (Berliner Philharmoniker), und N. McGegan zusammen.
Erste CD-Einspielungen mit Werken von Buxtehude, Telemann, Purcell, Campra u.a. liegen bei Carus und Virgin Classics vor. Konstantin Wolff ist auch als Liedinterpret gefragt und gab gemeinsam mit Trung Sam zahlreiche Liederabende in Deutschland und Frankreich.