Innerhalb kürzester Zeit hat sich die junge deutsche Altistin Maria Radner als eine der vielversprechendsten Altistinnen etabliert. Noch als Studentin debütierte sie bereits am Palau de les Arts Valencia und sang dort die tiefe, herausfordernde Partie des Saul in Martin y Solers Oratorium
Philitaei a Jonatha disperse. Im selben Haus gab sie im Juni 2008 auch ihr Rezital-Debüt. Später debütierte sie bei den Bregenzer Festspielen in der Titelrolle der konzertanten Aufführung von Händels
Salomo. Es folgten eine Neuproduktion
Parsifal unter der Leitung von Lorin Maazel in Valencia sowie ihr Debüt an der Accademia di Santa Cecilia Roma, wo sie Honeggers
Jeanne d’Arc au bûcher unter der Leitung von Antonio Pappano sang. An der Bayerischen Staatsoper in München debütierte sie als Dritte Dame in Mozarts
Zauberflöte unter Tomas Netopil. Nachdem Sie ihren Abschluss mit Auszeichnung gemacht hatte, debütierte Maria Radner am Teatro Real Madrid in Schumanns
Szenen aus Goethes Faust. Sir Simon Rattle engagierte die junge Künstlerin als 1. Norn und Flosshilde für seine
Götterdämmerung bei Festival d’Aix en Provence 2009 und den Salzburger Osterfestspielen 2010.
In der Spielzeit 2009/10 wird Maria Radner in einer Neuproduktion von Strawinskys
Rossignol in der Canadian Opera Company in Toronto zu erleben sein. Später gibt sie ihr Debüt am Concertgebouw Amsterdam in Beethovens
Missa Solemnis unter Philippe Herreweghe und kehrt dann für eine Serie Zauberflöte an die Bayerische Staatsoper München zurück. Nach den konzertanten Aufführungen der
Götterdämmerung bei den Salzburger Osterfestspielen 2010 wird Maria Radner die Erda in einer konzertanten Aufführung des
Rheingold an der Oper Leipzig singen und in Mahlers Symphonie Nr. 2 unter Antonio Pappano in Rom und Mailand zu hören sein. Im Sommer 2010 wird sie in einer Neuproduktion von
Elektra zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen zu erleben sein.