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Pawel Kisza

Paweł Kisza ist Konzertmeister der 2. Violinen der Hamburger Symphoniker seit 2015.

Pawel Kisza wurde 1979 in Bydgoszcz geboren. Mit 7 Jahren fing er an Violine zu spielen und wurde zunächst von seinem Vater unterrichtet.

Er errang zahlreiche Preise beim Wettbewerb "Jugend Musiziert" (1992 und 1994) in der Solowertung Violine. 1996 wurde er Preisträger des 1. Bundespreises. Auch in der Kategorie Streichquartette war er 1991 beim Bundeswettbewerb erfolgreich.

1994 wurde Pawel Kisza beim "Internationalen Wieniawski-Lipinski Violinwettbewerb" ausgezeichnet und erspielte sich beim "Internationalen Musikseminarium" in Gdansk (1996) den Grand Prix. 1997 wurde er Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. Außerdem war er mehrfacher Stipendiat der Carl-Flesch-Akademie Baden-Baden sowie der Sinfonima Stiftung in Mannheim.

Nach dem Abitur am Viktoria-Luise-Gymnasium in Hameln (1998) begann er sein Studium an der Musikhochschule in Hannover und wechselte 1999 an die Freiburger Musikhochschule in die Meisterklasse von Prof. Rainer Kussmaul, wo er 2003 sein Diplom mit der Höchstnote absolvierte.

Seit seiner frühen Kindheit trat er solistisch sowie kammermusikalisch in vielen Ländern Europas und den USA auf; darunter sind solistische Auftritte in der New Yorker Carnegie Hall (2004 und 2005) und Auftritte beim Schleswig-Holstein-Musikfestival als Kammermusikpartner von Stargeigerin Midori. Als Solist spielte er mit dem Amadeus Chamber Orchestra, dem Orchester des Staatstheaters Kassel, dem Göttinger-Symphonie-Orchester, dem Torun Chamber Orchestra, der Max-Bruch-Philharmonie u.a.

Außerdem hat Pawel Kisza Studioproduktionen für den Hessischen Rundfunk, den Norddeutschen Rundfunk, Polish Radio sowie TV-Produktionen für das ZDF gemacht.

Von 2003-2006 studierte er im Rahmen eines DAAD-Stipendiums am renommierten New England Conservatory of Music in Boston/USA bei Donald Weilerstein.

2004 gewann er mit dem Alkipelos-Streichquartett den Kammermusikwettbewerb am New England Conservatory. Weitere wichtige künstlerische und musikalische Impulse erhielt er von Thomas Brandis, Saschko Gawriloff, Lewis Kaplan, Herman Krebbers, Wolfgang Marschner, Midori, Igor Ozim, Wanda Wilkomirska sowie von Mitgliedern des Cleveland-, Juilliard-, Takács- und Alban Berg Quartetts.

Von 2006-2009 absolvierte er sein Konzertexamen an der Hamburger Musikhochschule und gewann 2007 den 1. Preis des Wettbewerbs der Elise-Meyer-Stiftung.