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Andrew Litton | Dirigent

Der gebürtige New Yorker Andrew Litton hat zwölf Jahre lang als Musikdirektor die Entwicklung des Dallas Symphony Orchestra künstlerisch geprägt, das Orchester bei drei großen Europatourneen begleitet und mit ihnen über fünfundzwanzig Aufnahmen eingespielt. Die ununterbrochene Zusammenarbeit von Andrew Litton mit dem Symphonieorchester in Dallas ist eine der längsten und erfolgreichsten künstlerischer Partnerschaften in Nordamerika, welche auch durch die Verleihung des Titels „Music Director Emeritus“ an Andrew Litton durch das Orchester dokumentiert wird. Mittlerweile ist Andrew Litton in seiner achten Saison in Norwegen der erste amerikanische Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Bergen, mit welchem er zu mehreren Konzerten in den Wiener Musikverein, die New Yorker Carnegie Hall und zu den BBC London Proms eingeladen worden ist. Darüber hinaus hat sich Litton einen sehr guten Ruf als Künstlerischer Leiter des Sommerfestes des Minnesota Orchestra erworben und das künstlerische Profil und die öffentliche Wahrnehmung dieses Festivals durch seine Arbeit sowohl als Dirigent, Pianist und Kammermusiker in den letzten acht Jahren in herausragender Weise entwickelt. Von 1988 bis 1994
war er Chefdirigent des Bournemouth Symphony Orchestra in Großbritannien, dessen Ehrendirigent er heute ist. Als Gastdirigent hat er zahlreiche der weltbesten Orchester geleitet, unter anderem in New York, Moskau, Tokio, Israel und Frankreich, sowie alle großen Orchester Großbritanniens. Er hat an der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, der Welsh National Opera, der English National Opera, und an den Opernhäusern von Dallas, St. Louis und Los Angeles dirigiert.

Von seinen mehr als sechzig Aufnahmen wurde William Waltons Belshazzar's Feast mit Bryn Terfel und dem Bournemouth Symphony Orchestra mit dem Grammy ausgezeichnet, eine Live-Aufnahme von Steven Sondheims Musical „Sweeney Todd“ mit den New Yorker Philharmonikern für den Grammy nominiert und die kompletten Rachmaninoff-Klavierkonzerte mit Stephen Hough und dem Dallas Symphony Orchestra mit dem Kritikerpreis der BBC ausgezeichnet. Außerdem hervorzuheben sind die Gesamteinspielungen der Tschaikowski-Symphonien mit dem Bournemouth Symphony Orchestra und der Rachmaninow-Symphonien mit dem Royal Philharmonic Orchestra, ein Mahler-Zyklus mit dem Dallas Symphony Orchestra und viele Gershwin-Aufnahmen mit ihm als Dirigent und Pianist.