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Christian Arming | Dirigent
Christian Arming,
wurde in Wien geboren und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Leopold Hager. Im Alter von 24 Jahren wurde Christian Arming von der Janáček Philharmonie in Ostrava zum jüngsten Chefdirigenten in der Geschichte Tschechiens ernannt. Von 2001 bis 2004 war er Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters und Musikdirektor des Luzerner Theaters, wo er etliche Opernproduktionen (Carmen, Die Zauberflöte, Bählamms Fest, La Bohème, Un Ballo in Maschera, Der Fliegende Holländer) leitete. Seit 2003 ist Christian Arming Chefdirigent des New Japan Philharmonic in Tokio.

Eine intensive Zusammenarbeit mit Seiji Ozawa führte ihn zwischen 1992 und 1998 mehrmals nach Tanglewood (Boston Symphony Orchestra). 1997 und 1999 dirigierte Christian Arming bei den Salzburger Festspielen. Auch auf dem Opernsektor geschah viel, unter anderem leitete er 1999 eine Neuproduktion von Brittens The Turn of the Screw in Cincinnati. An der Frankfurter Oper leitete er 2004 die Wiederaufnahme von Der Fliegende Holländer, 2006 Don Giovanni und 2007 Jenufa. Im Mai 2003 leitete Christian Arming als zweitjüngster Dirigent (nach Rafael Kubelik) in der fast 70-jährigen Geschichte des 'Prager Frühlings' das Eröffnungskonzert mit der Tschechischen Philharmonie (Smetana: Má vlast). Von Beginn seiner Karriere 1994 bis heute gastierte Christian Arming weltweit bei über fünfzig Orchestern, darunter bei den Wiener Symphonikern, beim RSO Wien, beim Deutschen Symphonie Orchester, RSO Frankfurt, bei der MDR Sinfonie, den Münchner Philharmoniker, SWR Stuttgart, Dresdner Staatskapelle, Dresdner Philharmonie, Rai Orchestra Sinfonica Nationale, Camerata Salzburg, Orchestre National Capitole u.v.a. Im Mai 2008 sprang Christian Arming für Georges Prêtre in Rom/Accademia Santa Cecilia mit Mahlers Symphonie Nr. 5 ein. Für Publikum und Presse ein spektakulärer Erfolg.

2009/2010 stehen neben seiner Chefposition beim New Japan Philharmonic unter anderem Auftritte mit dem Orchestra del Teatro la Fenice, dem Orchestre Nationale de Lyon, dem Orchestra Sinfonica della RAI Torino, dem Norwegian National Opera Orchestrai. Ein Highlight stellt die Aufführung der 8. Symphonie von Gustav Mahler mit dem New Japan Philharmonic dar. Zahlreiche Einspielungen mit Werken von Brahms, Beethoven, Mahler und Janáček liegen auf.