Konzerte & Karten
Abo
Neues
Orchester
Education
     Tickets +49 40 357 666 66
Jeffrey Tate wird „Sir“
 

Dr. Jeffrey Philip Tate, Chefdirigent der Symphoniker Hamburg, wird von der britischen Queen zum Ritter geschlagen. Dies gab das Königshaus in London am Wochenende bekannt. Damit soll der 73- Jährige für seine Verdienste für die britische Musik in der Welt geehrt werden.

Daniel Kühnel, Intendant der Symphoniker Hamburg, sagt: „Diese Auszeichnung ehrt einen Mann, der sich seit vielen Jahrzehnten auf der ganzen Welt mit größter Kraft und aus vollem Herzen für die Musik – und dabei insbesondere für die Musik Großbritanniens – einsetzt. Seit 2009 haben die Symphoniker Hamburg die große Ehre, mit Jeffrey Tate zusammenzuarbeiten. Ein solcher Chefdirigent, der immer wieder für tief berührende und wahrlich berauschende Neuentdeckungen sorgt, ist ein unermessliches Glück für das Residenzorchester der Laeiszhalle sowie für die gesamte Musikstadt Hamburg.“

Jeffrey Tate zählt zu den renommiertesten und vielseitigsten Dirigenten seiner Generation. Seine Interpretationen der Musik von Mozart, Wagner, Strauss, Elgar und Britten setzten in der ganzen Welt Maßstäbe. Seit Beginn der Saison 2009/2010 ist er Chefdirigent der Symphoniker Hamburg. Jeffrey Tate dirigierte alle großen Orchester der Welt und gilt seit Jahrzehnten als einer der wichtigsten Operndirigenten unserer Zeit. Zwei Mal hat er den begehrten italienischen Musikkritikerpreis, den Premio Franco Abbiati, erhalten. Für seine künstlerischen Verdienste ist Tate in Frankreich mit den Titeln eines Chevalier de la Légion d’Honneur und eines Chevalier des Arts et des Lettres ausgezeichnet worden, in Großbritannien wurde er 1990 zum Commander of the British Empire ernannt, jüngst erhielt er in Venedig den Preis „Una vita nella musica 2016“.

Am 17. Januar 2017 leitet Tate Beethovens „Missa solemnis“ mit den Symphonikern Hamburg in der Elbphilharmonie. Am 29. Januar 2017 ist er wieder in der Laeiszhalle mit Werken von Komponisten seines Heimatlandes zu erleben.

(Pressemitteilung vom 1. Januar 2017)