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Pavol Breslik | Tenor
 

Die steile Karriere des Tenors Pavol Breslik begann 2005, als er bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zum „Nachwuchssänger des Jahres“ gekürt wurde. Im Jahr 2000 hatte er den ersten Preis beim Antonín-Dvořák-Wettbewerb in Tschechien gewonnen. Er besuchte Meisterkurse bei Yvonne Minton, Mady Mesplé, Mirella Freni und William Matteuzzi. Von 2003 bis 2006 gehörte Pavol Breslik dem Ensemble der Berliner Staatsoper Unter den Linden an. Seit 2006 freischaffend, trat er an der Metropolitan Opera und an den grossen europäischen Opernhäusern und Festspielen auf. 

An der Wiener Staatsoper sang er Lenski und Nemorino, an der Bayerischen Staatsoper gab er zwei wichtige Rollendebuts: den Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Seite von Edita Gruberova und den Edgardo (Lucia di Lammermoor) mit Diana Damrau. Er sang dort auch Tamino, Idamante, Nemorino und Cassio. Am Covent Garden war er als Lenski in der Neuproduktion Eugen Onegin sowie als Ferrando und Tamino zu hören, und wird als Don Ottavio dorthin zurückkehren. Er gastierte an der Pariser Oper, am Liceu Barcelona, Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der Berliner Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und am Genfer Grand Théâtre. Seit 2012 Mitglied des Opernhauses Zürich sang er dort Stewa, Don Ottavio, Faust, Roberto Devereux, Nadir und Peter Quint.

Künftige Auftritte werden den jungen Tenor wiederum an die Berliner (Faust), die Münchner (Entführung aus dem Serail, Jenufa, Gianni Schicchi, La Traviata und Lucia di Lammermoor) und die Wiener Staatsoper (La Traviata und Eugen Onegin) bringen. Er wird bei den Festspielen von Aix-en-Provence singen und an der Oper Sydney sein Australien-Debut als Nadir geben. Am Opernhaus Zürich wird er u.a. in La Traviata, Elisir d’amore, Entführung aus dem Serail, Maria Stuarda und Eugen Onegin zu hören sein.

Auch auf den Konzertpodien ist Pavol Breslik ein gern gesehener Gast, so bei den BBC roms, dem Edinburgh Festival, den Salzburger Festspielen, beim Orchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Los Angeles Philharmonic Orchestra.

Ein besonders Anliegen ist ihm der Liedgesang, und die Recitals nehmen einen festen Platz in seiner Planung ein. Von Jugend an vertraut mit dem slawischen Volks- und Kunstlied widmet er sich auch seit einigen Jahren dem deutschen Liedgut, insbesondere dem Werk von Franz Schubert. Ein Markstein in seiner Karriere als Lied Interpret war 2014 das Debut bei der Schubertiade in Schwarzenberg.