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Alessio Allegrini | Hornist

Bereits mit 23 Jahren kam der 1972 in Poggio Mirteto geborene Italiener Alessio Allegrini an die von Riccardo Muti geleitete Mailänder Scala, wo er erster Solo-Hornist wurde. 2000 debütierte er bei den Berliner Philharmonikern. Heute spielt er als Solohornist im Orchestra Nazionale di Santa Cecilia in Rom und ist häufiger Gast als Solohornist bei den Berliner Philharmonikern. Oft trat er mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado auf. Zudem gibt er Konzerte als Solist und mit Kammermusik-Ensembles in verschiedenen Ländern. Auch in entlegenen Städten und Dörfern in den Anden Südamerikas hat er bereits mehrfach konzertiert. Er studierte an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie an der Accademia Chigiana in Siena.

2008 spielte er mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Antonio Pappano die Europa-Premiere des Hornkonzerts von Elliot Carter. 2013 präsentierte er mit der von Antonello Manacorda geleiteten Kammerakademie Potsdam die Premiere des Werkes »Out...« von Riccardo Panfili, das Allegrini selbst in Auftrag gegeben hatte. Er spielte unter Dirigenten wie Pierre Boulez, Daniel Barenboim, Wolfgang Sawallisch, Lorin Maazel, Mariss Jansons und Sir Simon Rattle.

Es liegen einige hochgelobte CD-Einspielungen mit Alessio Allegrini vor. Etwa von Mozart die vier Hornkonzerte und die Sinfonia concertante (beide bei der Deutschen Grammophon). Johann Sebastian Bachs Brandenburgische Konzerte spielte das Orchestra Mozart unter der Leitung von Claudio Abbado mit Allegrini ein. Mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado nahm er mehrere Mahler-Symphonien auf DVD auf. Er ist Präsident der »Musicians for Human Rights« und künstlerischer Direktor des »Human Rights Orchestra« und gilt als einer der bedeutendsten Hornisten Europas.