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Krassimira Stoyanova | Sopranistin

Krassimira Stoyanova wurde in Bulgarien geboren und studierte Gesang und Violine an der Musikhochschule in Plovdiv. 1995 debütierte sie an der Nationaloper Sofia. Ihre internationale Karriere begann sie an der Wiener Staatsoper. Auch heute noch ist sie regelmäßiger Gast des Hauses, das ihr als Zeichen der Wertschätzung 2009 den Titel einer „Kammersängerin“ verlieh.

Krassimira Stoyanova ist eine der gefragtesten Sopranistinnen unserer Zeit. Sie tritt an den führenden Opern- und Konzerthäusern der Welt auf, ist ständiger Gast in München, Mailand, London, an der Met New York, an der Pariser Bastille. Sie singt neben den großen Opernrollen auch zentrale Sopranpartien im Konzertrepertoire, z.B. das Requiem von Giuseppe Verdi, in dem sie im Verdi-Jahr 2013 u.a. bei den Salzburger Festspielen und im Wiener Musikverein zu erleben war; außerdem Beethovens Missa Solemnis, das Stabat Mater und die Petite Messe Solennelle von Gioacchino Rossini, das Requiem und Stabat Mater von Antonín Dvořák, die Glagolitische Messe von Leoš Janáček, Stabat Mater von Karel Szymanowski und das Deutsche Requiem von Johannes Brahms, um nur einige zu nennen. Dabei arbeitet sie mit so renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Myung-Whun Chung, Sir Colin Davis, Christoph Eschenbach, Vladimir Fedoseyev, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Georges Prêtre, Yuri Temirkanov, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst zusammen.

Zu ihren vielbeachteten Rollendebüts zählen die Antonia in Les Contes d’Hoffmann bei den Salzburger Festspielen, die Leonora in Il trovatore an der Washington National Opera, Tatjana in Eugen Onegin an der Nederlandse Opera in Amsterdam, Alice (Falstaff), Anna (Le Villi) und Desdemona (Otello) anlässlich von Saison-Eröffnungs-Produktionen an der Wiener Staatsoper, die Titelrollen in Luisa Miller an der Bayerischen Staatsoper, Rusalka am Opernhaus Zürich, Iphigénie en Tauride an der Hamburgischen Staatsoper und Iphigénie en Aulide an der Oper Rom. Sie nimmt sich auch mit großer Leidenschaft eher selten gespielter Werke an, wie Maria di Rohan und Maria Stuarda von Donizetti, La Battaglia di Legnano von Verdi, Les Huguenots oder Dimitrij.

Zu den Höhepunkten der Saison 2013/14 zählten ihre Rollendebüts als Giovanna d’Arco in Bilbao und als Amelia in Un ballo in maschera an der San Diego Opera, ihre Auftritte in den Titelpartien von Anna Bolena und Rusalka an der Wiener Staatsoper, Il trovatore und Simon Boccanegra an der Bayerischen Staatsoper, Konzerte mit dem Verdi-Requiem mit M° Jansens in München und Wien und mit M° Thielemann in Dresden. Nach dem Ariadne-Debüt an der Wiener Staatsoper 2012 hat sie bei den Salzburger Festspielen 2014, im Jahr des 150. Geburtstags des Komponisten, mit der Marschallin im Rosenkavalier eine weitere wichtige Strauss-Rolle debütiert.

Saison 2014/15: Krassimira Stoyanova eröffnet die Saison mit Konzerten Verdi-Requiem mit M° Muti im Wiener Musikverein, ihr Scala-Debüt erfolgt mit dem Eröffnungskonzert mit Beethovens Missa Solemnis. An der Bayerischen Staatsoper erfolgt ihr Rollen-Debüt Mathilde in der Wiederaufnahme von Guillaume Tell, gefolgt von der Produktion Faust /Marguerite an der Bastille Paris. Sie singt Liederabende an der Bastille und beim SWR Festival in Schwetzingen. Konzerte sind fixiert in Baden-Baden, an der Oper Montpellier, Vier letzte Lieder in Stuttgart sowie bei der RAI Turin. Sie nimmt an der Abschiedsgala von Neil Shicoff an der Wiener Staatsoper teil.

An der Deutschen Oper Berlin singt sie die Marguerite in der Neuproduktion von Faust, gefolgt von Ballo in maschera mit Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Die Saison beschließt sie mit der Wiederaufnahme Rosenkavalier bei den Salzburger Festspielen.

Bei dem Label Orfeo sind drei Solo-Aufnahmen von ihr erschienen, die alle mehrfach ausgezeichnet wurden (I palpiti d’amore, Slavic Opera Arias, Verdi-Arien). (Foto: Johannes Ifkovits)