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Rinaldo Alessandrini | Dirigent

Rinaldo Alessandrini ist ein Dirigent, Organist, Cembalist und Pianist. Darüber hinaus Gründer, Kodirektor und künstlerischer Leiter des früheren Musik Ensembles Concerto Italiano.

Nachdem er sich zunächst auf die Interpretation barocker Größen wie Vivaldi, Bach und Monteverdi konzentrierte, öffnete er sein Repertoire nach und nach dem späten 18. Jahrhundert (vor allem theatralischer und orchestraler Musik von Mozart und Haydn) und erweiterte sein symphonisches Programm um Komponisten wie Mendelssohn, Schubert, Brahms und Prokofiev.

Als Dirigent ist Rinaldo Alessandrini oft zu Gast bei den führenden Theatern und Festivals in Europa, den USA, Kanada und Japan gewesen. Er arbeitete mit einigen der neuesten Institutionen der Welt, so wie das Maggio Musicale Fiorentino, Detroit Symphony Orchestra, Orchestra Regionale Toscana, Scottish Chamber Orchestra, Orchestra of the Age of Enlightenment, Boston Handel & Haydn Society, Freiburger Barockorchester, Théâtre La Monnaie Royal Opera Orchestra, Portland Baroque Orchestra, Orchestra Toscanini in Parma, Danish Radio Symphony Orchestra, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Bolzano Haydn Orchestra, Melbourne Symphony Orchestra, Washington Symphony Orchestra, Orchestra of the Teatro Municipal de Santiago de Chile, Orchestre national du Capitole de Toulouse, S. Francisco Symphony Orchestra, Kammerorchester Basel, Orchestre de Chambre de Genève, Orchestra of La Fenice in Venice, Orchestra of the Theatro Municipal de São Paulo, Opéra national de Paris, zusammen.

Im Jahr 2005 feierte Rinaldo Alessandrini sein Regiedebüt mit Monteverdis L’incoronazione di Poppea am Teatro del Liceo in Salamanca. Einen weiteren, großen Erfolg erzielte er, hier wieder als Dirigent, mit Monteverdis Il ritorno di Ulisse in patria  an der Mailänder Scala im Herbst 2011.

Kommende Engagements auf der Opernbühne sind L’incoronazione di Poppea unter der Regie von Robert Wilson an der Mailänder Scala im Februar 2015, Don Giovanni an der Bergen Nasjonale Opera, Giulio Cesare an der Opéra de Toulon, Cosi fan tutte am Theatro Municipal de São Paulo, Nozze di Figaro an der Norske Opera in Oslo, La finta semplice am Prinzregententheater in München, Orlando an der Welsh National Opera und der Dresdner Semperoper, sowie Don Giovanni an der Royal Opera der Wallonie in Liège.

Im Konzertbereich stehen ein gemischtes Programm mit Rigel, Gluck, Mozart und Beethoven mit den Hamburger Symphonikern und der Sopranistin Miah Persson, Bachs Magnificat mit dem Deutschen Symphonieorchester und dem RIAS Kammerchor in der Philharmonie Berlin und ein Neujahrskonzert mit Purcells Fairy Queen, ebenfalls mit dem RIAS Kammerchor in der Philharmonie Berlin, an.

Er wird u. a. Konzerte mit dem Orchestre national du Capitole de Toulouse, Filarmonica Toscanini, der Boston H&H Society, dem Portland Baroque Orchestra und dem Concerto Italiano dirigieren.

Seine umfangreiche Diskographie umfasst italienisches und deutsches Repertoire. Zahlreiche Aufnahmen wurden mit den bedeutendsten Auszeichnungen und Preisen geehrt, darunter der Grand Prix du Disque und der Preis der Deutschen Schallplattenkritik; drei Gramophone Awards erhielt er mit Concerto Italiano. Mit dem Ensemble produzierte Alessandrini zuletzt Rezitale von Rossini, umfassende Rekonstruktionen der Vespern von Antonio Vivaldi und Claudio Monteverdi, L’Euridice von Giulio Caccini, sowie Bachs Brandenburgische Konzerte.

Seine Aufnahme von Monteverdis L’Orfeo erhielt den Diapason d’Or und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

2003 wurde Rinaldo Alessandrini zum Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres ernannt. Mit Concerto Italiano erhielt er den bedeutendsten italienischen Kritikerpreis, den Premio Abbiati. Außerdem ist er Mitglied der Accademia Filarmonica Romana. (Foto: Eric Larrayadieu / naïve)