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Ion Marin | Dirigent

Ion Marin ist der Erste Gastdirigent der Hamburger Symphoniker seit der Saison 2014/2015

Geboren in Rumänien, studierte ion Marin Komposition, Klavier und Dirigieren an der Musikakademie George Enescu und am Salzburger Mozarteum. Seine Ausbildung umfasste auch Studien in Philosophie und Religionsgeschichte. Bereits im Alter von 21 Jahren übernahm er die Position des Musikdirektors des Philharmonischen Orchesters Siebenbürgen.

1986 übersiedelte Marin aus Protest gegen die Diktatur in Rumänien nach Wien, wo er die österreichische Staatsbürgerschaft erhielt. Seine musikalische Karriere entwickelte sich an der Wiener Staatsoper während der Amtszeit Claudio Abbados weiter, der ihn zum ständigen Gastdirigenten ernannte. Während dieser Zeit arbeitete Marin intensiv mit bekannten Künstlern wie Luciano Pavarotti, Agnes Baltsa, José Carreras, Gundula Janowitz, Herman Prey, Nicolai Ghiaurov, Edita Gruberova, Giuseppe Taddei und Mirella Freni zusammen. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er darü- ber hinaus in der Zusammenarbeit mit Herbert von Karajan und Carlos Kleiber.

Marin hat nahezu alle der größten europäischen Orchester dirigiert wie die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das London Symphony, die Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Philharmonia London, das Orchestra della Santa Cecilia, das Orchestre National de France, das Sankt Petersburg Philharmonic, das Budapest Festival Orchestra und die Tschechische Philharmonie. Er tritt regelmäßig in Japan auf, wo er das NHK Symphony Orchestra und das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra dirigiert.

Marta Argerich, Yo-Yo Ma, Franck Peter Zimmerman, Maxim Vengerov, Gidon Kremer und Helene Grimaud sind nur einige der Solisten, mit denen Marin regelmäßig zusammenarbeitet. Auch hatte er die Gelegenheit, mit Koryphäen wie Isaac Stern, Mstislav Rostropovich und Alexis Weissenberg aufzutreten.

Maestro Marins Diskographie besteht aus über 40 Aufnahmen, die bei so renommierten Labeln wie der Deutschen Grammophon, Decca, EMI, Sony und Philips erschienen sind. Seine Einspielungen brachten ihm drei Grammy-Nominierungen (USA), den Diapason d‘Or (Frankreich) und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik ein. Im Jahr 2012 erhielt er den renommierten ECHO Klassik. Seine jüngsten Veröffentlichungen sind der Live-Mitschnitt des Konzerts der Berliner Philharmoniker auf der Waldbühne mit Renee Fleming (Euroarts, 2011), das „Legacy“ – Album mit David Garrett und dem Royal Philharmonic Orchestra (Decca, 2012) sowie Bruch Violin-Konzerte mit Guy Braunstein und den Bamberger Symphonikern (Tudor, 2012). Im Jahr 2012 initiierte Maestro Marin die Projekte „Cantus Mundi“ sowie „Symphonia Mundi“ in Rumänien, die sich mithilfe musikalischer Bildung und sozialer Integration um benachteiligte Kinder kümmern.

Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Lugano, Schweiz.

Aufnahmen mit Ion Marin

    

Ion Marin erleben Sie in diesem Konzert

Sonntag, 14. Mai 2017
9. Symphoniekonzert     19.00     Laeiszhalle, Großer Saal
Ion Marin, Dirigent
Mahan Esfahani, Cembalo
Tastsinnlich

Prokofjew
Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 – „Symphonie Classique“
Poulenc
Concert Champêtre, Konzert für Cembalo und Orchester FP 49
Saint-Saëns
Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78 – „Orgelsymphonie“