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John Mark Ainsley | Tenor

John Mark Ainsley, geboren im englischen Cheshire, begann seine musikalische Ausbildung in Oxford und beendete sein Studium in London bei Diane Forlano. Als höchst wandlungsfähiger und vielseitiger Konzertsänger erhielt er Engagements beim London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis, M. Rostropovich und A. Previn, beim London Philharmonic unter R. Norrington, beim Cleveland Orchestra (F. Welser-Möst), bei den Berliner Philharmonikern (B. Haitink und S. Rattle), beim New York Philharmonic Orchestra (K. Masur), beim Boston Symphony Orchestra unter Ozawa und bei vielen anderen.

ähnlich lang und hochkarätig liest sich die Liste seiner Diskografie und der Labels, für die er aufgenommen hat: Philips Classics (Händels Saul mit Gardiner, Brittens A Midsummer Night’s Dream mit Davis, Stravinskys Pulcinella, Bachs h-moll-Messe), für Decca Händels Acis und Galatea, Berlioz’ Requiem sowie die Titelrolle in Monteverdis Orfeo. Seine Aufnahmen für E.M.I. umfassen Besonderheiten wie Brittens Serenade für Tenor, Horn und Streicher, aber auch den Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni. Bei der Deutschen Grammophon sind Aufnahmen von Händels La Resurezzione!, Rameaus Dardanus und Händels Messias erschienen und für Hyperion nahm Ainsley eine Reihe von Liedern auf, z. B. von Schubert, Mozart, Purcell u.a. Für seine letzte Aufnahme mit Vaughan Willliams On Wenlock Edge mit dem Nash Ensemble wurde John Mark Ainsley für den Gramophone Award nominiert.

Aber nicht nur als Konzertsänger hat sich John Mark Ainsley einen Namen gemacht, auf Opernbühnen ist er mittlerweile genau so häufig zu sehen und zu hören. Herausragende Engagements führten ihn zum Glyndebourne Festival (Don Ottavio unter Sir Simon Rattle), nach Aix-en-Provence und an den Covent Garden, wo er unter Charles Mackerras sang. Gleich mehrfach wurde er zu den Münchner Opernfestspielen eingeladen. Für seine Rolle als Orfeo erhielt er dort eine Auszeichnung. Ainsley sang die Rolle des Daemon bei der Weltpremiere von Hans-Werner Zenders L’Upupa bei den Salzburger Festspielen. Nächste Engagements werden John Mark Ainlsly wiederum zum Glyndebouren Festival führen, außerdem wird er sein Debüt an der Mailänder Skala geben.


John Mark Ainsley gewann 2007 den Gesangspreis der Royal Philharmonic Society und hat eine Gastprofessur an der Royal Academy of Music inne.